Dez.
16
Von Tom veröffentlicht
16.12.2010; Bei dem Techno 350 von EXY Racing aus Italien handelt es sich um ein sehr seltenes Exemplar. In Europa sind von diesem Modell keine 20 Stück bekannt. Die Features im Überblick:
- Erstzulassung 1994
- Rahmen Eigenbau von EXY-Racing
- Motor aus Yamaha Banshee, 350 ccm, 2-Takter, 50-60 PS
- Trag- und Führungsgelenke VW Golf 2
- Einzelradaufhängung an Doppelquerlenker vorn
- Einzelschwinge mit Starrachse hinten
- Stahlflexbremsleitungen
- Scheibenbremsen vorn (2x) und hinten (1x)
- Federbeine vorn und hinten höhenverstellbar, einzeln und unabhängig einstellbare Zug- und Druckstufe
- geschweißter Alu-Tank
- Einzelvergaserkit von Trinity-Racing USA mit entsprechender Brücke
- LED Rückleuchten
- Doppelscheinwerfer
- Vorne 6×10 Zoll Douglas red Alufelgen, Bereifung wahlweise mit 18,5×6 (165/70) oder 21×7 (175/70)
- Hinten 10×10 Zoll Douglas red Alufelgen, Bereifung 20×11 (280/45)
- Durchgehend zweiflutige Auspuffanlage mit Resonanzrohren längenabgestimmt und Endschalldämpfern
- Nerf-Bars
- Koso Tacho und Drehzahlmesser
- Drehgasgriff
Zugelassen ist das Quad als PKW offen mit offener Leistung. Zulassungen dieser Art gibt es heute nicht mehr für Quads. Erfreulicher Weise ist trotzdem nur ein kleines Leichtkraftrad-Kennzeichen und keine AU vorgeschrieben. Kleine Änderungen stehen noch an. An den Scheinwerfern und einem der beiden Lacksätze will sich Toto noch auslassen. Wir bleiben dran …..
Dez.
15
Von Tom veröffentlicht
15.12.2010; Als Toto das Angebot des 79er Commos entdeckte, war ihm klar: “Daraus wird ein Spass-Mobil”. Nach kurzen Verhandlungen holte er den 2,5-Liter Reihen-6-Zylinder aus dem Hohen Norden ab.

Ursprünglich verließ der Wagen das Werk mit hellblauer Metalliclackierung und blauer Innenausstattung. Der Vorbesitzer wählte nach einigen Schweißarbeiten dann allerdings einen unbekannten Rot-Ton … was für ein fürchterlicher Kontrast?!

Dachte sich auch Toto und außerdem stand ja noch das Motto Spass-Mobil auf dem Plan. Und so staunten einige nicht schlecht, wie der Commo nach einigen Stunden schweißtreibender Schleif- und Sprüdosenlackier-Arbeit die Garage in wüstentarnmatt (nach original Farbkarte von 1942) verließ.

Nach und nach wurde dann auch der Rest farblich angepasst. Auch die neuen 8×16″ Remotec Kreuzspeichen erhielten den Farbton. Die beige Velours-Ausstattung stammt aus einem geschlachteten Rekord E, der auch Spender für die nachgerüstete Zentralverriegelung war. Für angemessenen Wüstenbetrieb sind höhenverstellbare Niveaudämpfer verbaut und die mit amerikanischen Durchflussbirnen modifizierte 2″ Auspuffanlage verschreckt jedes Kamel.

Nur ein standesgemäßes Safari-Foto fehlt uns bis heute. Aber was nicht ist ………. 😉
Dez.
14
Von Tom veröffentlicht
14.12.2010; Solche Schnäppchen sind heute selten … verdammt selten geworden. Seinen, aus erster Hand stammenden, 79er Manta B in bernsteingold metallic holte Toto im Jahr 2000 für die obligatorische Mark aus einer Garage in Hannover. Dabei stand der 2.0 E mit Berlinetta Ausstattung beinahe wie neu da. Okay, ein paar Kleinigkeiten mussten gemacht werden, bevor das Schätzchen nach 6 Jahren Standzeit wieder über den Asphalt rollen durfte. Doch besonders die Karosserie, bekannt für ihre leidenschaftliche Beziehung zu Gevatter Rost, war durch die Dynol Holmraumversiegelung der ersten Tage nahezu unversehrt.

Die ideale Basis also, um an den nicht lange auf sich wartenden Umbauideen möglichst viel und lange Spaß zu haben. Zunächst bekam der Manta ein neues Herz mit mehr Leistung. Ein 2.2 Liter Rekord E Motor durfte für die nächsten 3- 4 Jahre seinen Dienst verrichten. Fahrwerksmäßig ging’s mit, für ihre große Toleranz bekannten, 55mm Jamexfedern mächtig bergab. Die nicht allzu großen 14 Zöller von BCW füllten das Radhaus daher trotzdem gut aus. Es folgten weitere, kleine Umbauten, bis Toto den heutigen Status erreichte.

Heute werkelt ein 3 Liter 6 Zylinder aus einem Senator B mit alter Einspritzanlage und ohne Kat in dem Auto. Gekühlt wird das Aggregat durch einen unter die Frontmaske versetzen Wasserkühler vom Opel Calibra Turbo und einem Hochleistungs-E-Lüfter von Spal aus dem Rennsport. Für den Abtransport der Abgase ist die Jetex Gruppe A mit Drillingsrohr verantwortlich und spendiert dieser Prozedur zudem einen angenehmen Klang. Die durch den Leistungszuwachs modifizierte Bremsanlage besteht aus Bremskraftverstärker vom Commodore B, Hauptbremszylinder aus einem Senator A, Stahlflex Bremsleitungen und größeren Bremsscheiben an der Vorderachse. Das Fahrwerk erfuhr ebenfalls ein Upgrade und besteht aus Mantzel-Federn, Spax-Dämpfern und verstärkten Stabis von Strauss an Vorder- und Hinterachse. Die Gummis im Maßstab 195/45 rollen heute auf 8×15 ET15 Revolution Classic Line Felgen.

Im Übrigen: dank der eingangs erwähnten Vorsorge steht der Manta nach wie vor unrestauriert im ersten Lackkleid da. Wir dürfen also sicher sein, auch zukünftig etwas vom “Rochen” zu hören.
Nov.
16
Von Tom veröffentlicht
16.11.2010; Hallo Freunde des automobilen Kulturgutes. Pächter und Stadt haben wieder grünes Licht gegeben. Wir freuen uns daher, euch bereits jetzt den Termin für unser Oldietreffen in 2011 ansagen zu können. Youngtimer Treffen Oldtimer am 24. Juli 2011 auf dem real,- Parkplatz in Langenhagen. Weitere Infos folgen dann wieder peu à peu auf diesen Seiten. Bis dahin … mit freundlicher Lichthupe 😉
Okt.
27
Von Tom veröffentlicht
27.10.2010; Der Kawasaki-Händler lag auf dem Weg zum Sportstudio. Und eines Tages stand sie da im Schaufenster, die ZX9R Ninja in Lime-Green. Wirklich lange konnte Christian nicht daran vorbeifahren, denn das 2002er Modell lächelte ihn von Tag zu Tag mehr an. Damals musste er noch seinen Opel Omega verkaufen, aber diesen Traum musste er sich unbedingt erfüllen.

Und da Mopedfahrer ‘ne innige, quasi schon süchtige Verbindung zum Werkzeug haben, wurde auch bei der Kawa Hand angelegt. Äußerlich ging es dem Dekorsatz an den Kragen, der zum Teil entfernt wurde. Ein geänderte Heckverkleidung und das umlackierte Rahmenheck zieren den Hintern, das LED-Rücklicht und die kleinen Blinker runden das optische Paket ab.

Zugunsten der Leistungsentfaltung wurde ein K&N-Filter verbaut sowie die Vergaserbedüsung angepasst. In Verbindung mit der Akrpovic-Komplettanlage stemmt die Ninja 151 PS am Hinterrad. “Schönes Ding”, wie man hier so sagt. Mal schauen, was sich Christian noch so alles einfallen lässt. Bis dahin …
