Archiv für den Monat Dezember 2010

Dez.
18

Roman’s Oldsmobile Cutlass Supreme Brougham

Von Tom veröffentlicht

18.10.2010; Als Roman seiner Nachbarin vom bevorstehenden Florida Urlaub erzählte, berichtete sie von ihrem Vater, der wohl einige “Boliden” aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten “im Garten” stehen habe. Ok, wir wissen, sowas erzählt man Roman nicht, ohne dass dabei ein Date mit dem Besitzer der Fahrzeuge rausspringt *grins*. Gesagt getan, wenige Tage später stand Roman in besagtem Garten und bekam für den obligatorischen Euro diesen frisch importierten 77er Olds angeboten. Für die Aufmerksamkeit von 50 EUR wurde die Dodge Ladefläche noch mit reichlich, gut erhaltener Ersatzteile gefüllt.

Eigentlich suchte Roman eine Beschäftigung für den Winter und der Zustand des Cutlass bot auch reichlich Arbeit dafür. Besonders beide Türen rechts und die Radläufe waren “durch”, Lenksäule und Spurstangen inklusive Lenkgetriebe waren im  Eimer und der Vergaser musste neu eingestellt werden. Immerhin stand der 5.7 Liter V8 mit 147 kW über 10 Jahre, ohne einmal bewegt worden zu sein.

Doch Kumpel und Lackierer Olly brannte förmlich drauf, sich an’s Werk zu machen. Gerade mal 6 Wochen und unzählige, durchgemachte Nächte später stand das fertige Ergebnis in neuem Glanz vor ihnen. Hut ab … rekordverdächtige Leistung !!

Dez.
16

Toto’s Quad EXY Techno 350

Von Tom veröffentlicht

16.12.2010; Bei dem Techno 350 von EXY Racing aus Italien handelt es sich um ein sehr seltenes Exemplar. In Europa sind von diesem Modell keine 20 Stück bekannt. Die Features im Überblick:

  • Erstzulassung 1994
  • Rahmen Eigenbau von EXY-Racing
  • Motor aus Yamaha Banshee, 350 ccm, 2-Takter, 50-60 PS
  • Trag- und Führungsgelenke VW Golf 2
  • Einzelradaufhängung an Doppelquerlenker vorn
  • Einzelschwinge mit Starrachse hinten
  • Stahlflexbremsleitungen
  • Scheibenbremsen vorn (2x) und hinten (1x)
  • Federbeine vorn und hinten höhenverstellbar, einzeln und unabhängig einstellbare Zug- und Druckstufe
  • geschweißter Alu-Tank
  • Einzelvergaserkit von Trinity-Racing USA mit entsprechender Brücke
  • LED Rückleuchten
  • Doppelscheinwerfer
  • Vorne 6×10 Zoll Douglas red Alufelgen, Bereifung wahlweise mit 18,5×6 (165/70) oder 21×7 (175/70)
  • Hinten 10×10 Zoll Douglas red Alufelgen, Bereifung 20×11 (280/45)
  • Durchgehend zweiflutige Auspuffanlage mit Resonanzrohren längenabgestimmt und Endschalldämpfern
  • Nerf-Bars
  • Koso Tacho und Drehzahlmesser
  • Drehgasgriff

Zugelassen ist das Quad als PKW offen mit offener Leistung. Zulassungen dieser Art gibt es heute nicht mehr für Quads. Erfreulicher Weise ist trotzdem nur ein kleines Leichtkraftrad-Kennzeichen und keine AU vorgeschrieben. Kleine Änderungen stehen noch an. An den Scheinwerfern und einem der beiden Lacksätze will sich Toto noch auslassen. Wir bleiben dran …..

Dez.
15

Toto’s Opel Commodore C

Von Tom veröffentlicht

15.12.2010; Als Toto das Angebot des 79er Commos entdeckte, war ihm klar: “Daraus wird ein Spass-Mobil”. Nach kurzen Verhandlungen holte er den 2,5-Liter Reihen-6-Zylinder aus dem Hohen Norden ab.

Ursprünglich verließ der Wagen das Werk mit hellblauer Metalliclackierung und blauer Innenausstattung. Der Vorbesitzer wählte nach einigen Schweißarbeiten dann allerdings einen unbekannten Rot-Ton … was für ein fürchterlicher Kontrast?!

Dachte sich auch Toto und außerdem stand ja noch das Motto Spass-Mobil auf dem Plan. Und so staunten einige nicht schlecht, wie der Commo nach einigen Stunden schweißtreibender Schleif- und Sprüdosenlackier-Arbeit die Garage in wüstentarnmatt (nach original Farbkarte von 1942) verließ.

Nach und nach wurde dann auch der Rest farblich angepasst. Auch die neuen 8×16″ Remotec Kreuzspeichen erhielten den Farbton. Die beige Velours-Ausstattung stammt aus einem geschlachteten Rekord E, der auch Spender für die nachgerüstete Zentralverriegelung war. Für angemessenen Wüstenbetrieb sind höhenverstellbare Niveaudämpfer verbaut und die mit amerikanischen Durchflussbirnen modifizierte 2″ Auspuffanlage verschreckt jedes Kamel.

Nur ein standesgemäßes Safari-Foto fehlt uns bis heute. Aber was nicht ist ………. 😉

Dez.
14

Toto’s Manta B

Von Tom veröffentlicht

14.12.2010; Solche Schnäppchen sind heute selten … verdammt selten geworden. Seinen, aus erster Hand stammenden, 79er Manta B in bernsteingold metallic holte Toto im Jahr 2000 für die obligatorische Mark aus einer Garage in Hannover. Dabei stand der 2.0 E mit Berlinetta Ausstattung beinahe wie neu da. Okay, ein paar Kleinigkeiten mussten gemacht werden, bevor das Schätzchen nach 6 Jahren Standzeit wieder über den Asphalt rollen durfte. Doch besonders die Karosserie, bekannt für ihre leidenschaftliche Beziehung zu Gevatter Rost, war durch die Dynol Holmraumversiegelung der ersten Tage nahezu unversehrt.

Die ideale Basis also, um an den nicht lange auf sich wartenden Umbauideen möglichst viel und lange Spaß zu haben. Zunächst bekam der Manta ein neues Herz mit mehr Leistung. Ein 2.2 Liter Rekord E Motor durfte für die nächsten 3- 4 Jahre seinen Dienst verrichten. Fahrwerksmäßig ging’s mit, für ihre große Toleranz bekannten, 55mm Jamexfedern mächtig bergab. Die nicht allzu großen 14 Zöller von BCW füllten das Radhaus daher trotzdem gut aus. Es folgten weitere, kleine Umbauten, bis Toto den heutigen Status erreichte.

Heute werkelt ein 3 Liter 6 Zylinder aus einem Senator B mit alter Einspritzanlage und ohne Kat in dem Auto. Gekühlt wird das Aggregat durch einen unter die Frontmaske versetzen Wasserkühler vom Opel Calibra Turbo und einem Hochleistungs-E-Lüfter von Spal aus dem Rennsport. Für den Abtransport der Abgase ist die Jetex Gruppe A mit Drillingsrohr verantwortlich und spendiert dieser Prozedur zudem einen angenehmen Klang. Die durch den Leistungszuwachs modifizierte Bremsanlage besteht aus Bremskraftverstärker vom Commodore B, Hauptbremszylinder aus einem Senator A, Stahlflex Bremsleitungen und größeren Bremsscheiben an der Vorderachse. Das Fahrwerk erfuhr ebenfalls ein Upgrade und besteht aus Mantzel-Federn, Spax-Dämpfern und verstärkten Stabis von Strauss an Vorder- und Hinterachse. Die Gummis im Maßstab 195/45 rollen heute auf 8×15 ET15 Revolution Classic Line Felgen.

Im Übrigen: dank der eingangs erwähnten Vorsorge steht der Manta nach wie vor unrestauriert im ersten Lackkleid da. Wir dürfen also sicher sein, auch zukünftig etwas vom “Rochen” zu hören.